SEO Tipps: 12 Fehler, die man beim Linkaufbau vermeiden sollte


Wer in den Trefferlisten der Suchmaschinen auf den vorderen Plätzen rangieren möchte, ist mit einzigartigem Content und einem nutzerfreundlichen Webdesign auf einem guten Weg.

Ohne Backlinks hat man jedoch keine Chance auf eine Top-Position. Damit Sie bei der SEO keine bösen Überraschungen erleben, haben wir eine Liste mit 12 Fehlern erstellt, die beim Backlinkaufbau besonders häufig begangen werden.

Fehler Nr. 1: Ungeeignete Linktexte verwenden

Der Linktext (oder Anker-Text) sollte beim Aufbau von Backlinks möglichst häufig variiert werden. So wird es den Suchmaschinen schwerfallen, ein händisch aufgebautes Linkprofil zu enttarnen. Die Ankertexte können beliebig variiert werden.

Eine Grundregel besagt, dass etwa die Hälfte aller Backlinks auf die Domain oder den Markennamen verweisen sollte. „Harte“ Anchortexte, die nur das Hauptkeyword des verlinkten Artikels enthalten, sollten vermieden werden. Google liebt natürlich aussehende Linkprofile, zu denen auch Verlinkungen mit einzelnen Wörtern oder Halbsätzen (z.B. „hier informieren“) gehören.

Fehler Nr. 2: Themenfremde Backlinks setzen

Links von themenfremden Seiten sind in mehrfacher Hinsicht kontraproduktiv. Zum einen widerspricht eine hohe Anzahl solcher Links einem natürlichen Linkprofil. Zum anderen kann schnell der Eindruck entstehen, dass die Backlinks gekauft oder getauscht wurden.

Wer eine Webseite mit Fitnessprodukten betreibt, kann und sollte Links in den Bereichen Sport und Ernährung akquirieren, keinesfalls jedoch in artfremden Nischen wie Bildung oder Mode. Darüber hinaus lässt sich über Backlinks, die keinen erkennbaren Bezug zur eigenen Webseite aufweisen, nur wenig relevanter Traffic generieren.

Fehler Nr. 3: Links aus schlechter Nachbarschaft akquirieren

Backlinks aus schlechter Nachbarschaft sind bei der Suchmaschinenoptimierung ein No-Go. Damit gemeint sind Webseiten, die gegen die Google-Richtlinien verstossen oder sogar schon abgestraft wurden.

In diese Kategorie fallen z.B. Webseiten, die übermässig spammen, mit gekauften Backlinks vollgestopft sind oder wenig Inhalt bieten. Seiten mit gestohlenen Inhalten oder fehlerhaftem Code scheiden als Backlinkquellen ebenfalls aus.

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Fehler Nr. 4: Nur Dofollow-Links aufbauen

Dofollow-Links sind bei Webmastern deshalb so beliebt, weil sie den begehrten „Linkjuice“ transportieren. Dabei wird häufig übersehen, dass jedes von Hand aufgebaute Linkprofil zwingenderweise eine gewisse Anzahl an Nofollow-Links enthalten muss, um natürlich zu wirken.

Wie hoch der Anteil an solchen Links sein muss, ist seit vielen Jahren ein Zankapfel. Professionelle Suchmaschinenoptimierer setzen in der Regel auf eine Quote von 20 bis 40 Prozent. Auch wenn es keine Beweise dafür gibt, liegt die Vermutung nahe, dass Nofollow-Links von Autoritätswebseiten wie z.B. Wikipedia, YouTube, usw. das Ansehen der eigenen Seite durchaus steigern können.

Fehler Nr. 5: Zu schneller Linkaufbau

Was zu viel ist, ist zu viel: Wer für eine neue Webseite 30 oder gar 50 Backlinks pro Woche aufbaut, tut sich damit keinen Gefallen. Die Gefahr, dass Google darin einen Verstoss gegen die Webmaster-Richtlinien sieht, ist einfach zu gross.

Gerade am Anfang sollte die Anzahl der gesetzten Backlinks eher klein gehalten werden. Nach einigen Monaten kann die Frequenz langsam und gleichmässig erhöht werden. Ein aggressiver und punktueller Linkaufbau lässt bei Google mit grosser Sicherheit die Alarmglocken schrillen.

Fehler Nr. 6: Eine unnatürliche Linkverteilung wählen

Ein weiterer klassischer Fehler beim Backlinkaufbau ist das ständige Verlinken auf die Homepage. Um die Natürlichkeit des Linkprofils zu wahren, ist es ratsam, sogenannte Deep-Links aufzubauen und auf Unterseiten mit Blogbeiträgen etc. zu verlinken.

Dabei ist darauf zu achten, dass der Inhalt der Zielseite thematisch relevant ist. Es müssen nicht alle Unterseiten verlinkt werden: Dass ein anderer Webseitenbetreiber aus freien Stücken auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen verlinkt, ist denkbar unwahrscheinlich.

Fehler Nr. 7: Links aus den falschen Sprachräumen akquirieren

Eine schweizerische Webseite erhält ihre Backlinks vorwiegend von .ch-Webseiten sowie aus anderen deutschsprachigen Ländern. Ist dies nicht der Fall, ergibt sich für Google der Verdacht der Manipulation.

Dies bedeutet natürlich nicht, dass eine Webseite überhaupt keine Links aus Ländern haben darf, die nicht dem eigenen Sprachraum angehören. Wenn beispielsweise ein schweizerisches Unternehmen, das eine französischsprachige Version anbietet, einen Link von einer .fr-Webseite erhält, entsteht hierdurch kein Schaden. Der Anteil solcher Links sollte sich jedoch in Grenzen halten.

Fehler Nr. 8: Zu viele schwache Backlinks akquirieren

Seit den vergangenen Google-Updates ist die Bedeutung der Link-Qualität nochmals deutlich gestiegen. Zwei oder drei hochwertige Links können sich heute stärker auf die Platzierung auswirken als 50 minderwertige Forenlinks.

Die Qualität wird nicht nur durch die Themenrelevanz, sondern auch durch die Autorität der verlinkenden Seite bestimmt. Ein hervorragendes Tool zur Ermittlung des „Trust Flows“ ist das Majestic Backlink Analyzer-Plugin für den Firefox- bzw. Chrome-Browser. Liegt der Trust Flow-Wert unterhalb von 20, ist von einer Verlinkung abzuraten. Mehr über den Trust Flow erfahren Sie z.B. in diesem Video:

Fehler Nr. 9: Zu viele Backlinks in Blogkommentaren setzen

Das Setzen von Backlinks in Blogkommentaren galt einmal als der Königsweg zu schnellen Top-Rankings und hohen Trafficraten. Traffic lässt sich mit solchen Links noch immer generieren – wer eine hohe Platzierung anstrebt, sollte sich mit dem Setzen von Kommentar-Links jedoch zurückhalten.

Wenn man schon einige Hundert Links aufgebaut hat, kann man es sich erlauben, einige Kommentar-Links einzustreuen und damit das Profil abzurunden. Kommentarbereiche von verlassenen Blogs, auf denen seit Jahren nichts gepostet wurde, sind unbedingt zu meiden.

Fehler Nr. 10: Zu viele Backlinks auf Seiten mit derselben IP setzen

Wenn viele Backlinks von Webseiten mit identischer IP-Adresse stammen, ist dies ein starkes Indiz dafür, dass diese Links über sogenannte private Link-Netzwerke oder PBNs eingehen. Die Suchmaschinen, insbesondere Google, mögen solche Praktiken überhaupt nicht: Wird der Betrug entdeckt, droht eine Abstrafung.

Man tut daher gut daran, die IP-Adressen der bisher gesetzten Backlinks zu überprüfen und unerwünschte Links zu entfernen.

Fehler Nr. 11: Zu viele Sitewide-Backlinks setzen

Die Suchmaschinen honorieren es, wenn sich die Backlinks einer Webseite im Fliesstext der Quellseite befinden. Eine hohe Anzahl von Links, die aus den Header-, Footer- und Sidebar-Bereichen stammen, ist in den Augen von Google & Co. ein Zeichen für Spamming.

Die Zahl der seitenweiten Backlinks sollte deshalb auf ein Minimum reduziert werden. Ein Beispiel für einen natürlich wirkenden Sitewide-Link wäre ein Link zu einer Webagentur, die ein kostenfreies Template zur Verfügung stellt und aus dem Footer heraus verlinkt wird.

Fehler Nr. 12: Backlinks auf Seiten mit vielen ausgehenden Links setzen

Webseiten mit einer hohen Rate an Outbound-Links (OBL) gelten mit Recht als fragwürdige Linkquellen. Häufig handelt es sich bei derartigen Seiten um „Linkschleudern“, die dem Zweck dienen, Plätze für Verlinkungen an Webmaster zu verkaufen oder zu vermieten.

Seiten mit einer OBL-Rate von 50 und mehr rücken beinahe automatisch in den Fokus der Suchmaschinen. Ein weiterer Nachteil solcher Seiten ist, dass der Wert des gekauften Backlinks umso stärker sinkt, je mehr Links der betreffenden Seite hinzugefügt werden.

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