Online-Marketing und SEO: Begriffsdefinitionen und Zielsetzungen

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Online-Marketing (auch: „Web-Marketing“ oder „Internet-Marketing“) ist ein Sammelbegriff für alle Werbe- und Vermarktungsmaßnahmen, die über das Internet erfolgen. Dabei werden verschiedene Instrumente (z.B. Forenmarketing oder Microblogging) genutzt, um Nutzer auf die eigene Internetseite zu lenken. Die Suchmaschinenoptimierung (SEO) bildet einen der wichtigsten Teilbereiche des Online-Marketings. In diesem Beitrag erläutern wir die beiden Begriffe und zeigen die bedeutendsten Vorteile gegenüber anderen Werbemaßnahmen auf.

Ziele und Grundlagen des Online-Marketings

Mithilfe des Online-Marketings können verschiedene unternehmerische Herausforderungen gemeistert werden. Dazu gehören unter anderem:

    • Gewinnung von Neukunden
    • Kundenbindung
    • Markenbildung/Branding
    • Gewinn- und Umsatzsteigerung

Die Basis für die Teilnahme am virtuellen Markt bildet in der Regel eine Internetpräsenz, die verschiedene Kontaktmöglichkeiten (z.B. Chat, Telefon, Kontaktformulare) bietet. Über diese können Geschäfte vorbereitet oder abgeschlossen werden. Die Webseite erfüllt gewissermaßen die Funktion eines virtuellen Ladenlokals. Um Besucher auf die eigene Internetpräsenz zu lenken, stehen Online-Marketern neben der SEO eine Reihe weiterer Instrumente zur Verfügung, zum Beispiel:

 

Vorteile des Online-Marketings gegenüber anderen Werbeformen

Das Online-Marketing hat gegenüber anderen Werbeformen (z.B. Printwerbung oder Radiospots) den entscheidenden Vorteil, dass die Werbemaßnahmen präzise auf die angepeilte Zielgruppe ausgerichtet werden können. Im Internet können große Mengen an Daten über einzelne Kunden gesammelt und ausgewertet werden. Hierdurch lassen sich Streuverluste, wie sie bei herkömmlichen Werbeaktivitäten auftreten, weitestgehend vermeiden. Zudem lässt sich der Erfolg der Werbemaßnahmen sehr genau messen, was den Werbetreibenden in die komfortable Lage versetzt, die Kosten besser abschätzen und planen zu können.

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Mobile Marketing

Aufgrund der stark zunehmenden Verbreitung mobiler Endgeräte hat sich das Mobile Marketing zu einem der wichtigsten Instrumente des Online-Marketings entwickelt. Dies hat unter anderem den Grund, dass die Werbung auf Mobilgeräten besser personalisierbar ist. Über Webseitenaufrufe, Geodatendienste und Userprofile werden erhebliche Mengen an Daten über die Nutzer gesammelt. Diese ermöglichen es den werbenden Unternehmen, ihre Angebote zielgruppengerecht zu vermarkten. Die Werbung wird auf Geräten von Nutzern geschaltet, die einer bestimmten Verhaltenskategorie zugeordnet werden können (z.B. „alle User in Region X“) – von einer individualisierten Werbung kann daher zum jetzigen Zeitpunkt nicht gesprochen werden.

Suchmaschinenoptimierung (SEO): Begriffserklärung und Definition

Die Suchmaschinenoptimierung (engl. ‚Search Engine Optimization‘, kurz: SEO) beinhaltet alle Maßnahmen, die dazu geeignet sind, die Platzierung einer Webseite in den organischen Suchresultaten zu erhöhen und auf diese Weise das Besucheraufkommen (Traffic) zu steigern. Da die Resultate nur an Nutzer ausgeliefert werden, die nach themenbezogenen Begriffen suchen, spricht man in diesem Zusammenhang auch von „qualifiziertem Traffic“. Die Suchmaschinenoptimierung ist eine der wenigen Marketingmaßnahmen, die auch dann noch Kunden generieren, wenn nicht mehr in sie investiert wird.

Bei der SEO unterscheidet man zwischen den beiden Teilbereichen Onpage– und Offpage-Optimierung. Zu den wichtigsten Bestandteilen der Onpage-Optimierung zählen die Erstellung bzw. Optimierung von Inhalten unter Verwendung themenrelevanter Keywords, die Optimierung der Meta-Tags (z.B. Title Tags und Seitenbeschreibungen) sowie das Platzieren von internen und ausgehenden Verlinkungen auf der Webseite.

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Bei der Offpage-Optimierung geht es im Wesentlichen um den Aufbau von Backlinks. Mit diesem Begriff werden Verlinkungen auf fremden Webseiten bezeichnet, die auf die eigene Seite verweisen. Backlinks sind neben hochwertigen Inhalten der mit Abstand wichtigster Google-Rankingfaktor. Mit anderen Worten: Ihre Website kann über die besten Inhalte verfügen – ohne „gute“ Backlinks wird sie es kaum auf Google Seite eins zu hochumkämpften Suchbegriffen schaffen.

Weitere Offpage-Maßnahmen beinhalten das Anlegen von Profilen in Branchenverzeichnissen wie „Google My Business“ sowie das Streuen von Inhalten auf thematisch passenden Webseiten (Content Marketing).

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Bildquelle: istockphoto.com

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